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Fahrradtortur

Moah.. als ich heute nach Hause gekommen bin, hatte ich derben Hunger, ich dachte ich sterbe, aber nein, ich habe mir nicht essen gemacht, nein, ich habe erst mal über drei Stunden lang mein Fahrrad, dass etwa vier bis fünf Jahre lang zwei Platten hatte und elendst vor sich hingerostet ist, versucht zu reparieren.
Meine Reifen scheinen komischerweise noch okay zu sein, obwohl ich mir sicher war, dass wenigstens ein Reifen ein Loch hatte. Mein Problem war eher, ich musste sie erstmal aufpumpen. Damit fing das Problem an. Luftpumpe. Überall wo früher Luftpumpen waren, waren heute keine mehr. Ich hab dann nach etwa ner halben Stunde Suchen endlich so sechs im Keller gefunden (Flickzeug aber gar nicht, dafür unterschiedlich große Fahrradschläuche *schulterzuck*)
Naja, dann hing ich nochmal eine bis eineinhalb Stunden daran, die Reifen aufzupumpen. Es wollte nicht. Ich pumpe und pumpe und pumpe und die Luft kommt überall hin nur nicht in den Reifen. irgend wann habe ich so derbe fest mit der Pumpe auf das Ventil gedrückt, dass ich das Pumpdingens gar nicht mehr runtergedrückt bekam, weil die Luft ja nirgendwo entweichen konnte.
Ich war verzweifelt. Inzwischen war mein Reperaturplätzchen auch nicht mehr in der Sonne, sondern im Schatten unseres Hauses.
Naja. Irgendwann war beim Vorderreifen der Druck anscheinend so stark, dass etwas im Ventil auf geplatzt ist und ich endlich pumpen konnte. Beim zweiten Rad hab ich das auch versucht, aber klappte nicht. Dann bin ich auf die glorreiche Idee gekommen das Ventil herauszunehmen und habe dann erstmal fest gestellt, dass es einfach mal null Luft durchlässt. Also bin ich in das Zimmer meiner Mutter gegangen und habe da eine lange Nadel genommen und im Ventil herumgestochert. Ich hatte zwar eher das Gefühl, dass ich es dadurch kaputt mache, aber das war mir in dem Moment auch egal. Jedenfalls hab ich mit der Nadel solange gegen gedrückt bis das Gummiteil im inneren aufgesprungen ist. So ließ sich dann der Reifen auch einwandfrei aufpumpen.
Durch die vielen Witterungseinflüsse hat sich wohl das bewegliche Gummiteil darin festgesetzt und hat keine Luft mehr rein gelassen.
Naja. Dann kam die verrostete Kette dran. Die hab ich die restliche Zeit, so etwa bis 16 Uhr oder so mit Spiritus, Öl oder ähnlichem... (ich weiß nicht mehr was es war) eingerieben und abgewischt und dann die Zahnräder und und und...
Jetzt sieht die Kette zumindest nicht mehr ganzz so schlimm aus.
Dann hab ich was gegessen. bzw. ich bin erstmal mit dem Motorroller(XD) zu Rewe gefahren und hab Ketschup gekauft. Dann hab ich mir Spätzle mit Käse überbacken gekocht und die mit jenem gekauften Ketschup gegessen und anschließend bin ich mit meinem Fahrrad losgefahren. Dabei ist mir aufgefallen, dass man den Dynamo nicht mehr vom Reifen entfernen kann, also hab ich ihn provisorisch mit einem Steinchen weggeklemmt (das Teil nervt nämlich ungemein -.-) und mein Rücklicht geht nicht mehr und meine Klingel ist so verrostet, die könnte man nur noch bewegen in dem man den äh Klingelhebel abbricht, (welcher aber auch ziemlich marode ist.)
Bremsen gingen aber noch, wobei ich mir da beim Rücktritt eh nicht wirlich Sorgen machen musste...
Naja, aus den vorgenommenen zwei Stunden Radtour ist eine knappe Dreiviertelstunde geworden, denn ich war schon allein durch die Steigung von meinem Zuhause zum Feldweg, auf dem ich fahren wollte halb tot. Und dann gings auch noch permanent leicht Berg auf, wobei ich echt gestrampelt hab wie sonst wer, während andere in 'ner rasenden Geschwindigkeit gemütlich an mir vorbei gefahren sind.
Deprimierend -.-
Naja, dann ist das Steinchen aus'm Dynamo geflogen und ich hab nach längerer Fummelei mit dem alten ein neues Steinchen eingesetzt.
Dann bin ich zurück gefahren... Berg ab...
die ganze Zeit... außer am Ende in meiner Straße... da gings wieder Hundertfünfzig Meter nach oben...


Man merkt, dass ich schon seit Ewigkeiten keinen richtigen Sport mehr gemacht habe...
Ich sterbe ^^"
24.6.08 19:44


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